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Ausstellung
Das Muster im Chaos

25.10.2025-16.11.2025

geöffnet: Samstag, Sonntag, 15-17 Uhr


Geozentrische Darstellung des Venuszyklus

Mit Sonne (schwarze Bahn; acht Wiederholungen), Venus (rote Bahn; ergibt Pentagram-Mandala) und Verbindungslinien (blau; Erde – Sonne – Venus), Epizyklen

Schon die Sumerer kannten den Zyklus der Venus. Die Zahlen Fünf und Acht wurden dabei mit der Göttin Inanna in Verbindung gebracht, die als Verkörperung des Planeten Venus sowohl als Morgenstern als auch als Abendstern verehrt wurde.

Das Pentagram der Venus für 2020-2028

Der achtstrahlige Stern wurde zum Symbol der Göttin Inanna. Ob auch das Venus-Pentagramm ihr bereits in früher Zeit zugeschrieben wurde oder ob es erst später an Bedeutung gewann, ist bislang ungeklärt.


Drei künstlerische Positionen – vermittelt durch unterschiedliche Kommunikationsmedien – treten in einen offenen Metalog über Ordnung und Unordnung, kollektive Prägung und individuelle Entscheidungsfreiheit sowie über Originalität und Vervielfältigung. Die ausgestellten Werke machen im Erkenntnisprozess des Metalogs Muster im Chaos sichtbar. In verschiedenen Medien und Herangehensweisen laden die Arbeiten von Bettina Hachmann, Hannah S. Moser und Ralf Jochen Moser zur Reflexion über innere Bewegungen, gesellschaftliche Strukturen und persönliche Lebensgestaltung ein.

Der Titel spielt mit Gregory Batesons Idee, dass Muster nicht nur in der Ordnung, sondern gerade im Chaos sichtbar werden – dort, wo sich Systeme öffnen, Wahrnehmung sich wandelt und Kunst zum Erkenntnisprozess wird. Der Begriff Metalog bezeichnet eine Kommunikationsform, die auf mehreren Ebenen Ausdruck dessen ist, worüber gesprochen wird – ein Raum, in dem die Werke nicht nebeneinander stehen, sondern miteinander in einen Metalog treten. Struktur und Auflösung, Empfindung und System, Intuition und Reflexion treten hier in Resonanz und Feedback.


Bettina Hachmann
Ihre Malerei entfaltet sich in Schichten, Öffnungen und atmosphärischen Verdichtungen. Es entstehen fragile Räume, in denen das Unvollkommene zur Stärke wird. Im Vertrauen auf die poetische Kraft des Materials entstehen Muster im Chaos – ein Metalog, der innere Bewegungen sichtbar macht und verbindet.

Hannah S. Moser
Sie nutzt Kunst als Erkenntnisinstrument, um verborgene Denk- und Lebensstrukturen sichtbar zu machen. Ihre Arbeiten hinterfragen kollektive Idealisierungen und eröffnen Räume für selbstbestimmte Reflexion über Freiheit, Sinn und Lebensgestaltung – Muster im Chaos.

Ralf Jochen Moser
Er arbeitet mit Metakunst und kybernetischen Strukturen, um normative Einflussnahmen zu hinterfragen. Seine Werke machen Muster im Chaos sichtbar und regen Denkprozesse an, die individuelle Entscheidungsfreiheit und selbstbestimmte Auseinandersetzung mit zentralen Lebensfragen fördern – ein Metalog, der verbindet.


Events in der Ausstellung

  • 🌙 08.11. 15-23 Uhr: Lange Nacht der Kunst und Genüsse
  • 🎤 16.11. 17 Uhr: Künstlergespräch mit Hannah S. Moser und Ralf J. Moser
  • 🎄 30. November – Weihnachtssoirée
    • ab 18 Uhr: gemütliches Beisammensein
    • 🎤 ab 19 Uhr: Podiumsdiskussion zur Weihnachtszeit
  • 🎄 14. Dezember – Weihnachtsmatinée
    • ab 10 Uhr: Matinée mit Frühstück
    • 🎤 um 11 Uhr: Künstlergespräch mit Bettina Hachmann

    Ausstellung
    Topografien des Wandels

    Topografien des Wandels I

    Topografien des Wandels II

    Topografien des Wandels III

    Björn Ruppert

    Ausstellung
    Extended Zen

    Extended Zen

    Gerhard Kilger

    Jessen Oestergard

    Ralf Moser

    Ausstellung

    Zen 42

    Isabelle Faragallah

    Hannah Moser

    Thomas Wunsch

    Jessen Oestergard

    Zen 42

    Ralf Moser